Stallumnutzung, Soglio

2009
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Ausgangspunkt dieses Projektes war der Umbau eines ungenutzten Stalles im Dorfkern von Soglio in ein Wohnhaus. Die Frage der Kontinuität wird in diesem Projekt nicht unter formalen Aspekten erörtert, sondern anhand der weder vorfabrizierten noch industriell gefertigten Materialien: Stampfbeton, unbehandeltes Eichenmassivholz und geschweisster Stahl, die allesamt mit grosser handwerklicher Geschicklichkeit und äusserster Präzision eingesetzt wurden.
Der Stampfbeton übernimmt die statische Rolle des alten, traditionellen Mauerwerks, ein Versuch die alte Substanz mit der neuen zu verschmelzen, wie wenn der Stampfbeton die logische, zeitgenössische Fortsetzung der alten Steinmauern wäre. In diesem Sinne will der Stampfbeton nicht bloss ein ausdrucksvolles, ästhetisches Bauelement sein, sondern auch die Bedeutung der Architektur im städtebaulichen Kontext aufzeigen, in diesem Fall anhand der Umgebungsmauern als Weiterführung der Innenmauern des Hauses.

Erdgeschoss I Obergeschoss I Dachgeschoss I Schnitt I Fassade

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